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„Dandie - der kleine Hund mit grossem Herz”
 Ein Dandie weiss immer, was Sie gerade tun, auch wenn Sie nicht unmittelbar in seiner Nähe sind. Er ist ein guter Zuhörer, möchte ständig bei Ihnen sein, am besten auf Tuchfühlung. Er würde es nicht verstehen und wäre sehr traurig, wenn er Sie nicht begleiten darf. Ein Dandie ist immer bereit Sie zu trösten.
 Im Rassestandard wird der Dandie als „mutiger, arbeitsfreudiger Terrier, unabhängig, höchst intelligent, entschlossen, hartnäckig, feinfühlig, anhänglich und würdevoll” beschrieben.
 Woher stammt der Dandie Dinmont Terrier? Ein Farmer und Halter von Terriern in dem Roman „Guy Mannering” (1814) von Sir Walter Scott (1771-1832) heisst „Dandie Dinmont”. Da in diesem Buch ein überaus symphatisches Porträt dieser Rasse gegeben wird, trägt der Terrier seitdem diesen Namen.
 Der Dandie wird ursprünglich zum wildern und zur Jagd auf Ottern und Dachse benützt, ebenso zur Fuchsjagd. Der Ursprung des Dandies ist nicht eindeutig belegbar. Eines weiss man doch: der Dandie Dinmont Terrier und der Bedlington Terrier sind eng verwandt.
 Wer sich für einen Dandie entschieden hat und mit ihm leben möchte und will, sollte sich folgendes zu Herzen nehmen: „Er ist ideal wegen seiner Freundlichkeit, Güte, Loyalität und Eintracht mit seinem Besitzer. Er ist zu einem gewissen Grade weise, ruhig, bis zu dem Moment wo er aufpassen muss, würdevoll und trotzdem fröhlich.
 Sein scharfes Auge nimmt alles um sich wahr, und sein ebenso scharfes Ohr nimmt jedes Geräusch aus der Ferne wahrnemend auf.
 Ein grossartiger kleiner Hund, der bei Verständnis und Würdigung seines Charakters sich mühelos in das Familienleben einfügt.”
 Quelle: Sonderheft „ Der Terrier” 3/1997
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